Zur Zeit sind 46 Einträge im "Buch der Erinnerung"


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Diane Barufke dbarufke@googlemail.com 16.11.2017 | 19:31
Liebes Hospiz-Team, im Namen meiner Mutti und meiner Schwester möchte ich mich bei Ihnen für die hervorragende Betreuung meines Vaters Peter Krüll bedanken. Auch vielen Dank für die Fürsorge an uns, die unkomplizierte Möglichkeit des Übernachtens. Wir haben sehr großen Respekt vor ihrer Arbeit und sind Ihnen unendlich dankbar. Vielen Dank Pastor Paulsen für die Gespräche und für die Worte für meinen Vati.

Die Tage bei Ihnen haben mich sehr geprägt. Ich bin sehr traurig über den Tod meines Vaters, aber wiederum sehr dankbar, dass er die Möglichkeit hatte, in Ihrem Hause loszulassen.

Vielen Dank!!!

Antje Sadewasser sadewasser.antje@gmx.de 19.03.2017 | 16:56
Wie fängt man so einen Eintrag an? Vielleicht erst einmal damit, dass ich mich bedanken möchte für die Begleitung durch Ihren Ambulanten Dienst. Als unsere Kraft beinahe zu Ende war, reichten Sie uns helfend die Hand.
Der drohende Tod eines Familienmitglieds ist so groß und unfassbar, das man davor kapitulieren möchte. Doch es ist Einsicht in die Notwendigkeit, die die Angehören weiter treibt, dem Ehemann und Vater auf seinem letzten Weg zur Seite stehen zu wollen. Ein einfacher Satz von Schwester Sabine half uns die Last zu tragen. „ Aber wir wissen doch dass ihr Mann sterben wird.“
Kein großer tröstender Satz, sondern einer der den Tod beim Namen nennt und ihm den Schrecken nahm. Es klingt vielleicht seltsam aber uns hat diese kleine Wahrheit geholfen zu entkrampfen, hat uns gezeigt das der Tod zum Leben gehört. Und so schwer der Weg bis dahin auch war, dass Nähe und die einfachen Dinge alles sind was ein Mensch am Ende seines Lebens braucht. Schlicht das zu Hause und seine Lieben... mehr ist nicht wichtig.

Das Team des ambulanten Hospizdienstes Stendal hat uns geholfen die Pflege zu Hause zu organisieren, hat einfach für Gespräche mit uns Angehörigen zur Verfügung gestanden. Und wusste wie, was, wann, wo nötig war um Vatis Wunsch, zu Hause zu sterben, zu verwirklichen. Ohne Sie alle hätten wir es nicht geschafft.

DANKE. ( und es ist ein großes tiefes von Herzen kommendes Danke)

PS: Eigentlich hatte meine Mutter für den Fall das sie pflegebedürftig wird sich nach einem Hospiz erkundigt.... manchmal sind die Wege wie man das findet was nötig ist seltsam, aber als wir einen Ansprechpartner brauchten wusste meine Mutter wohin sie sich wenden kann. Machen sie weiter und schreiben sie Artikel in Zeitungen,legen sie Flyer in Arztpraxen aus.... ihr Arbeit ist gut und so wichtig! Der Tod gehört zum Leben, so unbegreiflich es auch sein mag.


Mit Lieben Grüßen Doris Schmelzer und Antje Sadewasser (geb. Schmelzer)

Rolf Horak rolfhorak@gmx.de 11.03.2017 | 10:22
Was wird, wenn man eine alte Dame kurz vor ihrem Tod über 700 km weit von ihrem Zuhause unterbringen muß? Kann daraus irgendwann ein Vorwurf werden? Gelingt es, den Verlust an altvertrauten Freundinnen und Freunden aufzufangen - obwohl (oder gerade weil) man Familie ist?
Es wurde letztendlich gut - und es kamen keine Vorwürfe, obwohl natürlich über allem auch eine Traurigkeit schwebte, die jedoch nie in die Melancholie abglitt. Zu verdanken haben wir das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hospizes, die alles dafür taten, um die letzten Monate so unkompliziert, familiär und friedlich zu gestalten und auch die Autonomie gewähren konnten, die in solchen Zeiten so wichtig ist.
Die Begleitung, das Eingehen-Können auch auf Seltsamkeiten, die Erfüllung von spontanen Wünschen (Pommes-Frites um 20:00h), all das wird getragen von einem Geist des Hauses, der einfach nur herzlich und persönlich ist - eine ganz große Seltenheit in medizinischen Einrichtungen.
Uns bleibt die Erfahrung, im Abschiednehmen wunderbar unterstützt worden zu sein: Danke dafür an Alle!
Dr. Rolf Horak und Familie

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