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Aussenansicht - Hospiz Stendal
Ambulanter Kinderhospizdienst Altmark
Nach jahrelangen Erfahrungen hat die Stiftung Adelberdt-Diakonissen-Mutterhaus nun die entscheidenden Schritte getan zum Aufbau eines altmarkweiten ambulanten Kinderhospizdienstes. Hilfreich bei der Entscheidung der Stiftung war eine Erbschaft, durch die überraschend Gelder zur Verfügung standen. Das Kuratorium entschied sich aufgrund der zentralen Lage in der Altmark für den Standort Gardelegen. Seit dem 01.04.2019 besteht unter dem Dach des ambulanten Hospizdienstes Gardelegen der Kinderhospizdienst Altmark. Aktuell durchlaufen 14, in der Erwachsenenbegleitung ausgebildete, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen das Curriculum zur Befähigung als Kinderhospizbegleiter.
Parallel laufen die Arbeiten für den Umbau einer Immobilie im Zentrum Gardelegens. Ende 2019 wollen wir die neuen Räume beziehen und mit Leben füllen. Erste Begleitungen von Familien haben bereits begonnen. Daneben hat der Kinderhospizdienst den Auftrag, Kooperationen und Vernetzungen ,mit externen Partnern zu fördern, z.B. mit Beratungsstellen, stationären Kinderhospizen, ambulanten Kinderkrankenpflegediensten,  dem pädiatrisch spezialisierten Palliativversorgungsnetz und dem Trauernetzwerk. Der Dienst berät Betroffene und Interessierte. Er treibt die Öffentlichkeitsarbeit zu diesen Themen in der Gesellschaft voran. Er arbeitet im Landesnetzwerk mit und ist Mitglied im Deutschen Kinderhospizverein.
Was ist ein ambulanter Kinderhospizdienst?
Ambulante Kinderhospize bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden, sowie deren Eltern und Geschwistern Begleitung in der Krankheits-, Sterbe- und Trauerphase an. Ein Kinderhospizdienst übernimmt keine professionelle Pflege, sondern begleitet und unterstützt einzelne Personen der Familie oder das ganze Familiensystem psycho-sozial. Die Unterstützung richtet sich an Kinder mit sehr seltenen oder schweren, jedoch immer, lebensverkürzenden Erkrankungen, trotz einer gewissen Lebenserwartung. Dabei können ehrenamtliche Begleitungen sich über lange Zeiträume hinziehen und lange vor der eigentlichen Finalphase beginnen.
Des Weiteren steht der Dienst auch Kindern, die sich mit dem Sterben und Tod eines Elternteils auseinandersetzen müssen, zur Verfügung.
Die Inanspruchnahme ist kostenfrei. Der Dienst finanziert sich überwiegend aus Spenden und zu einem Teil aus der Förderung durch die Krankenkassen. Die Kinderhospizarbeit sieht die Familie als ganzes System und ist darin für denjenigen da, der gerade Hilfe braucht, z.B. Geschwister, Eltern, Großeltern.
Daneben hat es sich der Kinderhospizdienst zur Aufgabe gemacht, Kooperationen und Vernetzungen mit externen Partnern, wie z.B. ambulanten Kinderkrankenpflegediensten, SAPPV und Trauernetzwerk, zu fördern, Betroffene und Interessierte zu beraten und die Öffentlichkeit über die Thematik zu informieren.
Wer sind wir?

Die Stiftung Adelberdt-Diakonissen-Mutterhaus ist seit mehr als 20 Jahren Träger der Hospizarbeit in der Altmark. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen und Arbeit in dem Bereich ist es uns gelungen, ein Netzwerk zu schaffen, dass auf die Versorgung im ländlichen Raum angepasst ist. Hierzu steht ein Team mit vielfältigen Kompetenzen bereit. Hilfreich für die Arbeit ist auch die Nähe zur Fachhochschule, um voneinander zu lernen und damit Forschung und Praxis einander näher zu bringen. Die Stiftung hat sich dazu verpflichtet, ihre Arbeit nach den 5 Leitsätzen der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ auszurichten.

Was wollen wir?

Unser Anliegen ist es, altmarkweit lebensverkürzt erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Eltern, Geschwisterkindern und weiteren Angehörigen Hilfe und Unterstützung anzubieten. Sie psychosozial zu unterstützen, das System der Familie in der Häuslichkeit zu stärken und zu weiteren Hilfen zu beraten bzw. zu vermitteln.

Was brauchen wir?
Engagierte Menschen, die sich als Ehrenamtliche schulen lassen und die mit hoher Verlässlichkeit einsetzbar sind zwischen Havelberg und Oebisfelde, zwischen Salzwedel und Genthin. 
Spender*innen, die einmalig oder regelmäßig unsere Arbeit unterstützen, mit einer besonderen Feier oder einer Aktion, oder still und leise mit einer Verfügung in einem Testament.
Brückenbauer, die weiterhelfen, Hürden zu überwinden und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Was treibt uns an?

Mitten in den herausfordernden und auch traurigen Momenten des Lebens scheint immer wieder etwas von Liebe und Barmherzigkeit auf. Mitten in den Widersprüchen des Lebens tut gelebte Gemeinschaft gut. Mitten in den Momenten von Sinnlosigkeit versuchen wir daran festzuhalten, dass die Welt in Gottes Händen gehalten ist. Jesus Christus spricht: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr das Reich Gottes nicht empfangen“.

Kontakt
Ambulanter Kinderhospizdienst Altmark
Im Johanniterhaus Pfarrer Franz
Ernst-Thälmann-Str. 4-6
39638 Gardelegen
Tel.: 03907-7796020
Fax: 03907-7796022
Email: info@hospiz-gardelegen.de

Kontakt Bereich Stendal
Tel.: 03931-218338
Fax: 03931-218339

 
SAPV - Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung
Kathleen Tanger
- Gesundheits- und Krankenpflegerin
- Pädiatrische Palliative Care-Fachpflegerin
- Koordinatorin und Leitung für den Kinderhospizdienst, Standort Gardelegen
 
Christiane Behrend - Krankenschwester, Palliativ-Care-Fachschwester, Koordinatorin
Susanne Kanemeier
- Krankenschwester
- Palliative Care-Fachpflegerin
- Trauerbegleiterin
- Koordinatorin für den Kinderhospizdienst, Standort Stendal
 
 .:: Kontakt
 Evangelisches Hospiz
 Wendstraße 13
 39576 Stendal


 Tel.: (03931) 21 83 37

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Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint.
Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre.
Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.
(Inschrift an einer Wand im Warschauer Ghetto)
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